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Dezember im Odeon-Kino

veröffentlicht am 25.11.2019

Gleich zwei besondere Veranstaltungen hat das Odeon-Kino im Dezember zu bieten:

Am Samstag, 07. Dezember 2019, wird von 13 bis 19 Uhr ein Do-It-Yourself-Flohmarkt im Foyer des Odeo-Kinos stattfinden. Neben kreativer Kunst wird bei diesem Adventsmarkt auch Kaffee, Kuchen und vieles mehr angeboten werden.

Außerdem wird das diesjährige Bauhaus-Jubiläumsjahr am Dienstag, 17. Dezember 2019, mit einer ganz besonderen Veranstaltung abgeschlossen. Ab 19 Uhr werden die Lichtspielfreunde e.V. nämlich zu musikalischer Begleitung eine besondere Kurzfilm-Stummfilmrolle zeigen. Das Medium Film spielte am Bauhaus in Weimar und Dessau eine wesentliche Rolle der Bauhaus-Programmatik. Der Ton- und Stummfilmabend Bauhaus zeigt eine Auswahl des filmenden und gefilmten Bauhaus und fokussiert dabei auf das Ideengut des Neuen Bauens. In den Jahren 1926 bis 1928 realisierte Ernst Jahn unter direkter Mitwirkung von Walter Gropius, Bruno Taut, Ernst May, Adolf Behne und Leberecht Migge die mehrteilige Serie Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich? Er präsentierte darin die modernen Baumaterialien Stahl, Beton und Glas und die neuen Montageweisen Präfabrikation und Plattenbau. Vom Zweck des Wohnens in Luft, Licht und Sonne ausgehend sammelten sich in den 1920er Jahren im Umfeld des Frankfurter Stadtbaurats Ernst May vor allem Bauhauskünstler und planen im großen Stil neue Wohnsiedlungen und Trabantenstädte. Paul Wolffs Die Häuserfabrik der Stadt Frankfurt am Main (D 1928) zeigt den Bau von Sozialwohnungen in den Frankfurter Vororten Praunheim, Westhausen, und Niederrad unter Verwendung von industriell vorgefertigten Bauelementen. Die beiden Musiker aus Nürnberg begleiten europaweit auf Festivals, in Kinos und anderen Konzertsälen Stummfilme: Hilde Pohl, die Frau an den magischen Tasten und Yogo Pausch, der Mann an den Schlag-Instrumenten – ein musikalisches Dreamteam. Hilde Pohl studierte in Nürnberg klassisches Klavier, begann nach ihrem Abschluss als Musiklehrerin und Konzertpianistin aber bald ihrer heimlichen Leidenschaft zu frönen, dem Jazz. Sie gründete das Hildegard-Pohl-Trio und eroberte die Kleinkunstbühnen. Als „Wilde Hilde“ griff sie kabarettistisch in die Tasten, machte aus allem Swing, ob Beethoven oder Liszt, und sang ihre frechen Chansons und textete für sich und andere witzig-intelligente Songs. Vielfalt ist auch das Markenzeichen von Schlagzeuger Yogo Pausch. Jazz, Blues, Rock, Klassik oder Avantgarde Musik, überall fühlt er sich zu Hause. Bei Konzerten ist er genauso zu finden wie auf der Schauspielbühne und bei der Vertonung von Hörspielen. Besonders aber liegt ihm das Spontane, das aus dem Augenblick lebt. So entstehen immer wieder vielfältige, erfrischende und überraschende Rhythmus- und Klangbilder.

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