KuKuK – Kunst und Kultur im Kindergarten
Ein Projekt der Stiftung Kinderförderung von Playmobil in Kooperation mit dem KS:BAM
Gemeinsam singen, Rhythmus entdecken, sich zu Musik bewegen, in und vor der Gruppe in Rollen schlüpfen und Theater spielen, mit Kulturschaffenden kreativ sein – all das stärkt Kinder auf vielfältige Weise in ihrer kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung, fördert sie in ihrer Persönlichkeitsentfaltung und hat einen positiven Einfluss auf die Sprachentwicklung. Insbesondere der Aspekt der Sprachförderung durch kulturpädagogische Angebote steht beim KuKuK-Projekt im Mittelpunkt.
Mit diesem Ziel kommen im Rahmen von KuKuK erfahrene Kulturschaffende drei Jahre lang an einem festen Projekttag pro Woche, in der Regel von Januar bis Juli, in die Kitas und bieten Workshops in Musik, Tanz und Theater an. Den Abschluss der einzelnen Projektjahre bildet eine kleine Aktion oder Präsentation in der Kita sowie ein gemeinsamer Theaterbesuch. In jeder der ausgewählten Kitas arbeitet ein festes Team an Kulturpartner:innen aus den drei Bereichen über die kommenden drei Jahre zusammen. Die Workshops richten sich an die Vorschulkinder, so dass jedes Jahr eine neue Gruppe von Kindern von KuKuK profitieren kann.
Nicht nur die Vorschulkinder profitieren von der intensiven und regelmäßigen Kulturellen Bildung, auch das Kitapersonal soll durch die mehrjährige und enge Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden befähigt und angeregt werden, künstlerisch-kreative Vermittlungsformen nachhaltig in den Kitaalltag zu implementieren.
KuKuK in Stadt und Landkreis Bamberg
Am Projekt nehmen in Zusammenarbeit mit dem KS:BAM in der zweiten Runde ab 2025 neun Kitas aus Stadt und Landkreis Bamberg sowie 13 Kulturpartner:innen aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater teil.
Jede Kita-Gruppe erhält ein Angebot aus mehreren Modulen: An einem festen Projekttag pro Woche kommen erfahrene Kulturpartner:innen in die Kita und bieten nacheinander über ein halbes Jahr lang mehrere Einheiten aus den Bereichen Musik, Tanz und Theater an, die sich mit Elementen eines ausgewählten Kinderbuches beschäftigen, um dabei Sprachanlässe schaffen. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Theaterbesuch.
Das Projekt wurde von der Stiftung Kinderförderung von Playmobil entwickelt und initiiert und wird bis 2028 vollumfänglich finanziert. Die Organisation und Begleitung der Umsetzung vor Ort erfolgt auch in dieser 2. Runde durch den KS:BAM.
Beteiligte Kitas |
Beteiligte Kulturpartner:innen |
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Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933 – 2015) gegründet. Er war Inhaber der Horst Brandstätter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung & Erziehung, Gesundheit & Schutz, Bewegung & Aktivität sowie Kreativität & Kultur. Das soziale Engagement von Horst Brandstätter war ein Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Er hat seine Unternehmensgruppe nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch als soziales Instrument gesehen.